Liebe Läuferinnen, liebe Läufer,

 

während bei der Trail-Marathon-Strecke über 42 km alle Läufer problemlos ins Ziel geleitet wurden, sind einige Starter beim Himmelsleiter-Trail falsch gelaufen.

 

Hierzu möchte ich nachfolgend eine kurze Stellungnahme abgeben:

 

Der Trail-Marathon hatte 2013 Premiere. Es war aber weniger ein Trail-Marathon, sondern eher ein „Landschaftslauf“. Vor dem Trail-Marathon 2014 bin ich persönlich mit dem Mountainbike, mit Karten und GPS im Wald unterwegs gewesen und habe viele Wege ausprobiert und wieder verworfen. Nach und nach hat sich dann über Wochen die Trail-Strecke herauskristallisiert, wie Ihr sie 2014 und 2015 gelaufen seid: schön, tolle Ausblicke, anspruchsvoll, trailig.

 

Da das Streckenlayout von mir stammt, kenne ich wirklich jeden Stock und jeden Stein auf dieser Strecke. Daher bin ich im Rahmen der Marathon-Organisation auch für die Strecken-Markierung beim Marathon und beim Himmelsleiter-Trail verantwortlich. Die Strecken-Markierung mit Flatterband und Sägespänen erfolgte am Donnerstag, Freitag und Samstag durch Lisa, Stefan, Dirk und mich. In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 24:00 Uhr und noch einmal Sonntag in der Frühe vor dem Marathon-Start bin ich die Marathon-Strecke und die Himmelsleiter-Strecke mit dem Motorrad abgefahren. Alles war in Ordnung.

 

Beim Himmelsleiter-Trail war es dann so, dass irgendein Witzbold ein Flatterband im Bereich des „Rindenhäuschens“ auf der einen Seite abgemacht und quer über den Weg gespannt hat. Weil im Bereich des „Rindenhäuschens“ eigentlich gar niemand falsch laufen kann, befand sich hier auch kein Streckenhelfer, der hätte feststellen können, dass das Flatterband mutwillig über die Straße gespannt worden ist. Eigentlich hätte man auf dieses Flatterband jederzeit verzichten können; es sicherte nur ab, dass niemand aus dem „Rindenhäuschen“ hinaus auf die Strecke läuft, während sich dort die Teilnehmer des Himmelsleiter-Trails befinden.

 

Die Starter, die an unseren Vorbereitungsläufen teilgenommen hatten, kannten die richtige Streckenführung und ignorierten das quergespannte Flatterband. Andere, die sich nicht so sicher waren, liefen an dieser Stelle falsch.

 

Auf der Marathon-Strecke fahre ich mit dem Motorrad immer 5 Minuten vor dem Führenden. Wenn da mutwillig eine Streckenmarkierung entfernt oder beschädigt wird, kann ich sofort eingreifen. Beim Himmelsleiter-Trail gab es jedoch kein Vorausfahrzeug. Das Umhängen der Streckenmarkierung auf der Himmelsleiter-Trail-Strecke habe ich dann mit eigenen Augen gesehen, als das Marathonfeld an diese Stelle gekommen ist. Schaut Euch einfach das Bild an. Wegen des vielen Regens war leider die Linse von meinem Handy beschlagen, deshalb der unfreiwillige „Weichzeichnereffekt“.

Dass es manche Zeitgenossen lustig finden, sich über unsere Markierung herzumachen, ist leider kein Einzelfall. Das nächste Bild, das Ihr seht, zeigt den „kreativen“ Umgang mit unserer Streckenmarkierung, wie ich ihn am Montagmorgen, beim Entfernen des Flatterbandes, auf dem Abweg vom Königsstuhl kurz unterhalb des Königsstuhls angetroffen habe. Die ganze Streckenmarkierung hängt wild durcheinander mitten im Wald.

Wenn Ihr als Starter des Himmelsleiter-Trail auch an dieser Stelle falsch gelaufen seid, dann meldet Euch bitte bei uns unter info@m3-sport.de. Wir finden eine Lösung für Euch!

 

Viele Grüße und

Keep on Trail-Running!!

 

Christian